„Man ist nur frei, wenn man moralische Möglichkeiten realisieren kann.“ Resignation nach 25 Jahren territorialer Freiheit?

Obwohl wir unser demokratisches System als eine Art Tochter des freien Lebens betrachten, gibt es noch viele Menschen die sich mental aus diesem System in ihre Vergangenheit flüchten und vergleichen was nicht mehr zu vergleichen ist.
Was territorial gesehen so einfach zu vollziehen ist, ist in den Köpfen der Menschen nur müßig voran gegangen. Barrierefreies Denken? Noch nicht verinnerlicht.

Es scheint so, als seien die Menschen in einem epochalen Kreis gefangen. Aus der freien Marktwirtschaft lernten sie den Eigentum zu schätzen, nach Burnout und sozialer Ungleichheit von Unzufriedenheit geplagt ist es aber kein Wunder,dass die Jenigen die die Unfreiheit erlebten zu alten Denkmustern zurückkehren, wenn sie sich gerade heute unfreier fühlen als zuvor.

Das Libmag bezeichnet das als Ost-Trotz, was doch eigentlich eine Sehnsucht nach mehr Zeit, mehr Miteinander, nennen wir es ruhig mehr Liebe, ist. In der DDR waren die Menschen unbestreitbar nicht frei, dennoch hatten sie in dieser Unfreiheit das Menschliche bewahrt.
Eine Eigenschaft die in unserem System anscheinend keinen Platz mehr findet?

http://www.libmag.de/ost-trotz/

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